Leitung
Oberarzt Georgios Zogas
Facharzt für Anaesthesiologie
- Schmerztherapie
- Palliativmedizin
- Intensivmedizin
- Notfallmedizin
Schmerztherapie:
Schmerzen sind eine besonders wichtige Wahrnehmung, die unseren Körper vor Schädigungen schützen. Über komplizierte Verschaltungen im Rückenmark und Gehirn helfen sie bei der Abwehr von Gefahren. Starke Schmerzen nach Operationen sind jedoch nicht sinnvoll, sondern schädlich. Operationsschmerzen sind künstlich hervorgerufen — sie haben keinen warnenden Signalcharakter und müssen deshalb nicht ertragen werden. Sehr starke Schmerzen sind zudem gefährlich. Sie stören nicht nur unser Allgemeinbefinden, sondern können den Heilungsprozess beeinträchtigen und verzögern.
Eine gute Schmerzbehandlung:
verhindert die schmerzbedingte Beeinträchtigung der Kreislauffunktion, der Lungenfunktion und des Magendarmtrakts ermöglicht effektive atemtherapeutische und krankengymnastische Übungen, die eine Lungenentzündung verhindern und wesentlich zur schnellen Erholung beitragen können ermöglicht eine raschere Mobilisation (aufsitzen, aufstehen, gehen) verhindert schmerzbedingte Schwächung der Abwehrkräfte gegen Infektionen.
Bei schwerwiegenden Schmerzen nach großen Operationen können vom anaesthesiologischen Schmerztherapiedienst moderne und wirkungsvolle Behandlungsverfahren eingesetzt werden: Unter anderem können spezielle Infusionspumpen, die entweder an einen Periduralkather oder an einen intravenösen Katheter angeschlossen werden, zum Einsatz kommen. In der Schmerzambulanz der Klinik für Anaesthesiologie werden vorrangig Patienten mit Tumorschmerzen und ischaemisch bedingten Schmerzen (bei Gefäßverengungen des Beines) behandelt. Hierbei kommen multimodale Therapieansätze zur Anwendung, die eine enge Verzahnung mit den Kliniken für Psychiatrie, Neurologie, Radiologie und Onkologie bedingt.