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Chefarzt Prof. Dr. Matthias BoIIow Tel.: 0234/517-2751 Fax: 0234/517-2796 Das Institut für Radiologie unterstützt die einzelnen Kliniken der Augusta-Kranken-Anstalt mit Geräten modernster Technologie in der Diagnostik von Krankheiten. Das Institut arbeitet hierbei volldigitalisiert, d.h. alle erstellten Bilder werden digital und ohne Qualitätsverlust gespeichert und stehen sämtlichen Fachabteilungen sofort nach Aufnahme über Stationscomputer zur Verfügung.
Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung: Neben der konventionellen Radiologie stehen folgende diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung: • Computertomographie (Schichtröntgenverfahren) zur Darstellung sämtlicher Körperregionen • Venöse und arterielle Darstellungen mittels digitaler Subtraktionsangiographie (überlagerungsfreie Gefäßabbildung) • Kernspintomographie aller Körperregionen zur rheumatologischen, orthopädischen, traumatologischen, onkologischen und zur Gefäßdiagnostik • Magnetfelduntersuchungen der Gelenke und des Achsenskeletts, des Bauchraumes, des Beckens, des Halses, des Kopfes und der Brust (MR Mammographe) • Diagnostik durch hochauflösende Gammakamera • Ultraschalluntersuchungen von Abdomen, Thorax, Axilla, Hals einschl. Schilddrüse, Leiste, Weichteile, Mamma mit hochauflösender Technik
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung: • Spezielle Gefäßdarstellungen venös/arteriell (z. B. Lungenarterienembolie oderAortenaneurysmata einschließlich der Aortendissektion) mit/ohne dreidimensionaler Darstellung • CT des Herzens, des Dünndarms • CT-Cholangiographie (Gallengangsdarstellung) • CT zur quantitativen Bestimmung der Knochendichte an der Wirbelsäule (Osteodensitometrie) • CT-geführte Punktionen: unter CT-Kontrolle Einbringen von Spezialnadeln in verschiedene Körperregionen zur Gewinnung von Gewebe-/Flüssigkeitsproben • CT-geführte Drainageanlagen: unter CT-Kontrolle Einbringen von speziellen Schlauchsystemen zur Behandlung von Abszessen/Flüssigkeitsverhalten (Eiteransammlungen) • CT-kontrollierte Verankerung von dünnen Drähten in verschiedene Körperregionen zur anschließenden operativen Therapie/Entfernung • CT- geführte Vertebroplastie (gleichzeitige Kontrolle unter Durchleuchtung): Einbringen von Knochenzement in Wirbelkörper zur Stabilisierung und Schmerzbehandlung bei schmerzhaften Wirbelkörperbrüchen, Metastasen bösartiger Tumoren und Plasmozytomherden • CT-geführte Schmerzbehandlungen: Gezieltes Einbringen von Medikamenten unter CT-Kontrolle in bestimmte Körperregionen zur Behandlung akuter oder chronischer Schmerzzustände • Gefäßaufweitungen bei Dialysepatienten sowie venöse StentImplantationen (Gefäßstützeneinbringung) und medikamentöse oder mechanische Auflösung von Blutthromben in verschlossenen DialyseShuntgefäßen • Endovasküläre Behandlung arterieller Gefäßerkrankungen von der Übersichtsangiographie-Diagnostik bis hin zu selektiven Darstellungen durch Einzelsondierung in allen Gefäßprovinzen sowie therapeutische Maßnahmen von der einfachen Ballon-Aufdehnung (PTA) bis zur Gefäßstützeneinbringung im Bereich der Becken-Beingefäße sowie auch der Halsschlagader und der Nierenarterien • Stereotaktische Vakuumsaugbiopsien der Brust am Fischertisch zur Diagnostik von Mikroverkalkungen durch gezielte Entnahme von Gewebeproben • MRT des Dünndarms (MRT Sellink): Spezialdarstellung des Dünndarms mittels MRT nach vorheriger Gabe einer speziellen Trinklösung zur Aufweitung der Dünndarmschlingen • Gehirndarstellungen zur Diagnostik von Tumoren, Metastasen, Blutungen oder Infarkten • MRT des Herzens in Kooperation mit der Kardiologie: Anatomie, Funktion, Perfusion, Vitalität (= Durchblutung) Untersuchung unter Ruhebedingungen und Stressbedingungen (medikamentöse Belastungsuntersuchung) • Brachytherapie: Kleinräumige Bestrahlung der Prostata im frühen Stadium des Karzinoms (Vermeidung von operativen Eingriffen mit größeren Risiken für den Patienten)
Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung: • Durchführung seltenerer Eingriffe, wie Cavaschirm-Implantationen zum Embolieschutz, Anwendung modernster Verschlusstechniken zur Verkürzung der nachfolgenden Ruhezeit und als Sicherungsmaßnahme zur Verhinderung von größeren Blutergüssen • Es besteht die Möglichkeit perioperativ Eigenblut zu bestrahlen, so dass die Anzahl der Fremdkonserven bei großen operativen Eingriffen reduziert wird. • Enge ambulante/stationäre Vernetzung mit der Radiologiepraxis Rechener Straße sowie institutsübergreifende Zusammenarbeit mit verschiedenen Krankenhausabteilungen der Region und niedergelassenen Haus- und Fachärzten. Ziel ist die Verzahnung ambulanter und stationärer Patientenversorgung um eine medizinische Qualität auf höchstem Niveau mit größtmöglicher Wirtschaftlichkeit zu verbinden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.radiologie-ruhrgebiet.de
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