Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
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Urologische Klinik

Privatdozent 
Dr. Burkhard Ubrig 
Tel.: 0234/517-2651
Fax: 0234/517-2653

Die Schwerpunkte der Klinik für Urologie liegen auf der operativen sowie konservativen urologischen Onkologie, der gynäkologischen Urologie und Endourologie. Diagnostisch steht uns eine hochmoderne computerunterstützte, nur gering strahlenbelastende Röntgenanlage zur Verfügung.

Medizinisches Leistungsspektrum der Fachabteilung:
Das Leistungsspektrum umfasst die operative und konservative Behandlung der bös- und gutartigen Tumoren des Urogenitaltraktes, Diagnostik und Behandlung der Harninkontinenz, die Behandlung des Harnsteinleidens sowie Harnröhrenrekonstruktionen, ferner die konservative und operative Therapie andrologischer Erkrankungen einschließlich Implantation von Penisprothesen und die Kinderurologie.

Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung:
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Klinik bestehen in der endoskopischen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung sowie der bösartigen Neubildungen in der Harnblase, ferner in der endoskopischen Behandlung von nicht invasiven Harnleiter- und Nierenbeckentumoren einschließlich Lasertherapie.
Einen weiteren Versorgungsschwerpunkt stellen die komplexe Therapie von Nieren- und Harnleitersteinen sowie die Suche nach deren Ursachen dar. Der operative Schwerpunkt liegt vor allem in der minimal-invasiven endoskopischen Entfernung von Harnleitersteinen unter routinemäßiger Anwendung starrer und flexibler Endoskope mit nur geringer Krankenhausverweildauer. Zur endoskopischen Steinzertrümmerung stehen konventionelle Lithotripsieverfahren (Elektrohydraulik, Ultraschall) und modernste Lasertechnologie (FREDDY-Laser) zur Verfügung, wodurch bei der Energieabgabe das umliegende Gewebe maximal geschont wird. Mit der i. H. fest installierten extracorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) können Steine im gesamten Harntrakt auch ohne belastenden Eingriff beseitigt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der offen operativen Behandlung sämtlicher bösartiger Neubildungen des urologischen Fachgebietes. Interdisziplinär onkologische Kompetenz und modernste operative Ausstattung erlauben eine tumorstadiengerechte Therapie aller Tumoren.
Bei der Behandlung des lokalisierten Prostatacarcinoms gewinnt neben der radikalen Prostatektomie die Brachytherapie mit der Implantation radioaktiver Jod-Seeds zunehmende Bedeutung und wird seit 2 Jahren in Kooperation mit den Radiotherapeuten und Strahlenphysikern unseres Hauses alternativ zu den offen operativen Verfahren angewandt; bei lokal fortgeschrittenen Tumoren wird ggf. die Brachytherapie durch zusätzliche percutane Bestrahlung ergänzt. Offene radikale Nerv schonende, d. h. Potenz erhaltende Prostatektomien über einen Bauchschnitt oder kleinen Dammschnitt stellen seit Jahren fest etablierte Therapieoptionen unserer Klinik beim lokalisierten Prostatacarcinom dar.
Kleinere Tumoren der Nieren werden unter Organ erhaltend mit modernen Schnitttechniken (CUSA, Ultracision bzw. Water jet cutting) reseziert, große Tumoren z. T. bis ins Herz vorwachsend werden radikal, ggf. in Kooperation mit der Herzchirurgie exstirpiert. Für die Behandlung oberflächlicher Tumoren der harnableitenden Wege (Nierenbecken, Harnleiter, Blase und Harnröhre) werden endoskopischen Ablationsverfahren (Laser, Vaporisation) einschließlich immunmodulierender Verfahren (BCG) und Chemotherapie angewandt. Nach Entfernung der Harnblase bei invasiven Harnblasentumoren werden sämtliche gängigen Harnableitungsverfahren (Neo-Blase, Pouch, etc.) in unserer Klinik durchgeführt.
Verfahren zur endoskopischen Behandlung von Harnleiterengen wurden vor Jahren an unserer Klinik entwickelt und verbessert. In Fällen von Ureterunterbindungen im Rahmen gynäkologischer oder chirurgischer operativer Eingriffe können Desobliterationen erfolgreich endoskopisch ohne erneute Schnittoperation durchgeführt werden.
Bei der Therapie der Harnröhrenengen führen wir neben endoskopischen Verfahren bevorzugt offen-operative Rekonstruktionen mit End-zu-End-Anastomose, Lappenplastik, Meshgraft, Mundschleimhaut- bzw. SIS-Transplantation durch.
Im Bereich der Uro-Gynäkologie liegt unser Schwerpunkt einerseits auf dem operativen Verschluss von Harnblasen-Scheiden- und —Darmfisteln, der Beckenexenteration sowie auf modernen minimal-invasiven Inkontinenzoperationen. Als Standardtherapie der unkomplizierten weiblichen Belastungsinkontinenz führen wir die Implantation eines Harnröhrenbändchens (TVTR, ObtapeR u. a.) durch; bei komplizierten Inkontinenzformen kommen zusätzliche Blasenbodenrekonstruktionen durch Implantation von Kunststoffnetzen zur Anwendung.
Bei operativen Eingriffen bei Kindern stellen die Behandlung des Hodenhochstandes, der Phimose, der Hypospadie und Enuresis einen weiteren Schwerpunkt dar.
Die Behandlung der Frühformen der Induratio penis plastica führen wir mit EMDA, bei fortgeschrittenen Formen mit Plaqueexzision, Penisaufrichtung sowie Corporoplastik mit Tachosil u. a. durch.

Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung:
Die Therapie onkologisch-urologischer Patienten erfolgt auf der Basis eines breiten interdisziplinären Konsenses. Onkologische Patienten werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz unter Beteiligung aller für die Behandlung notwendigen Fachkliniken mit dem Ziel, ein übereinstimmendes Therapiekonzept auf dem Boden einer breiten Kompetenz zu erstellen.
Eine Kontinenzberatungsstelle ist in Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen und Chirurgischen Klinik unseres Hauses etabliert, um stuhl- und harninkontinente Patienten ebenfalls mit einem ganzheitlichen Konzept adäquat beraten und therapieren zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.urologie-klinik-bochum.de/

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Ubrig

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Bergstraße 26
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aka.postmaster@augusta-
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